Tanzen ist Gesund für Körper und Seele

Wer etwas für seine Gesundheit tun will, sollte am besten einen Tanzkurs belegen. Tanzen zählt zu den ursprünglichen Bewegungsformen des Menschen. Bereits Kleinkinder wiegen und wippen vergnügt im Takt der Musik, oft schon bevor sie laufen können. Tanzen ist nicht nur eine Bewegung, sondern erzeugt auch positive Gefühle, die man in jedem Alter genießen kann. Es stärkt die Muskulatur, fördert die Ausdauer und vermittelt ein Gefühl für Balance.

Verletzungsgefahren vorbeugen

Tanzen verbessert die Gangsicherheit und kann damit Verletzungen vorbeugen. Durch regelmäßiges Tanztraining, verbessert sich die Gewandtheit, was Unfällen wie Ausrutschen, Umknicken und Stolpern vorbeugen kann. Die Bewegungen werden „elastischer“, wodurch sich auch die Körperhaltung verbessert. Tanzen ist ganz einfach ein Ganzkörpertraining, das die Beweglichkeit fördert und die Muskeln stärkt. Unter anderem fördert es Orientierung und Rhythmus, Koordination, Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit.

Im Zusammenhang mit gesunder Ernährung kann Tanzen sogar Übergewicht reduzieren. Tanzen vermittelt pure Lebensfreude, die man in Gesellschaft mit anderen teilt. Tanzen ist gut für Herz und Kreislauf, stärkt die Muskulatur und beugt gleichzeitig Gelenkerkrankungen vor. Für Leute mit schwachen Venen, ist es das perfekte Training. Außerdem werden beim Tanzen Endorphine ausgeschüttet, der Serotoningehalt steigt, genau wie die Stimmung, was sich in allgemeiner Zufriedenheit äußert. Besonders für die ältere Generation ist Tanzen die ideale Sportart, denn durch die insgesamt bessere Durchblutung, verbessern sich die Motorik und Denkfähigkeit. Durch leichte Bewegungen werden Ängste und Depressionen gemindert.

Auch zwanghaftes Verhalten steht nicht mehr im Vordergrund, was den Stress mindert und Cortisol und Adrenalin abbaut, so dass mehr Raum für Entspannung und Wohlgefühl entsteht. Im Vergleich zu Leuten, die nicht tanzen, verfügen Tanzende über bessere motorische Bewegungen und sensorische Wahrnehmungen. Ihr Aufmerksamkeitslevel ist höher und intellektuelle Fähigkeiten ausgeprägter. Mit großem Erfolg wird Tanzen auch bei Therapien eingesetzt, beispielsweise zur Behandlung von Bewegungsstörungen, nach Schlaganfällen oder psychotherapeutischen Sitzungen. Bewegung und Haltung beeinflussen das Fühlen und Denken. Tänzer entwickeln nicht nur ein optimales Körpergefühl, sondern stärken auch das Selbstwertgefühl.

Sozialer Sport

Neben dem Spaß, stehen beim Tanzen auch soziale Kontakte im Mittelpunkt des Geschehens. Innerhalb einer Beziehung oder Gruppe, erlebt man Spaß und Freude an der Bewegung. Bei rhythmischen Bewegungen geraten Stress und Sorgen in Vergessenheit, so das seelischer Ballast abfällt und man die Gemeinsamkeit mit anderen genießen kann. Tanzen steht für ein bestimmtes Lebensgefühl und verleiht den persönlichen Gefühlen ihren Ausdruck. Die Mobilität und Geschicklichkeit von Jung und Alt wird sichtlich verbessert, unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung. Insgesamt ist Tanzen ein natürlicher Bewegungsablauf und gleichzeitig auch Sport, der die Lebensqualität ganz erheblich verbessert.

Bildquelle: Elternclubschweiz.ch